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Beim Transvasierverfahren ("Umfüllen“) wird die Gärung so wie bei der traditionellen Methode in einer speziellen Gärflasche durchgeführt. Das Entfernen der Hefe erfolgt jedoch nicht durch Abrütteln und Degorgieren. Vielmehr werden die Flaschen unter Kohlensäuredruck durch Filtration in einen Drucktank entleert. Anschließend wird der Champagner in neue Flaschen gefüllt. Der Vorteil dieser Methode gegenüber dem Rüttelverfahren besteht in der Beibehaltung der traditionellen Flaschengärung bei gleichzeitiger vereinfachter Entfernung der Hefe – das aufwändige Abrütteln der Hefe entfällt. Um die steigende Nachfrage nach Sekt bedienen zu können, wurde seit den 1950er Jahren das Transvasierverfahren verstärkt angewendet. Ein weiterer Vorteil des Transvasierverfahrens liegt in der Homogenisierung des Champagnergeschmacks durch die Entleerung in den Tank. Wenn die Cuvée in den Flaschen gärt, ergeben sich durch den unregelmäßigen Gärverlauf zwangsläufig Geschmacksunterschiede.