Ein absoluter Klassiker aus einem der ältesten Champagnerhäuser

Das Haus Ruinart blickt auf eine lange Geschichte zurück

Die Geschichte des Champagners kann ja insgesamt auf eine lange Tradition zurückblicken, wenngleich der professionelle Handel damit erst verhältnismäßig spät einsetzte. Das Champagnerhaus Ruinart jedoch ist das erste seiner Art, welches sich ab 1729 exklusiv der Herstellung und dem Vertrieb edler Schaumweine aus der Champagne verschrieb. Nicolas Ruinart, der Neffe des Benediktinermönches Dom Thierry Ruinart, der wiederum ein Vertrauter von Dom Perignon war, erfuhr von diesem das Geheimnis der Champagnerherstellung und erkannte dessen großes Potential. Nach einem königlichen Erlass, der es fortan erlaubte, Weine auch in Flaschen zu exportieren, gründete Nicolas im September 1729 in Reims das Champagnerhaus Ruinart und begann mit der Produktion des begehrten Schaumweines. Er feierte bald große Erfolge und legte mit seinem Tun den Grundstein für eines der erfolgreichsten Champagnerhäuser, welches heute im Besitz der französischen Aktiengesellschaft LVMH ist, die zahlreiche Luxusmarken, wie etwa auch Louis Vuitton, Hennessy, TAG Heuer und Givenchy, unter ihrer Schirmherrschaft vereint.

Unter den zahlreichen verschiedenen Champagner, welche das Haus Ruinart über die Jahrhunderte produziert hat, zeichnen sich einige durch eine besonders lange Popularität aus.

Ein Potpourri edelster Chardonnays, harmonisch vereint

Der Blanc de Blancs von Ruinart zeichnet sich durch eine ausschließliche Komposition bester Weine der Rebsorte Chardonnay aus. Die Chardonnay-Trauben, welche für die Premier Crus verwendet werden, aus denen sich dieser Champagner zusammensetzt, kommen dabei aus der Cote des Blancs und der Montagne de Reims. Der Blanc de Blancs wurde erstmals 1959 auf den Markt gebracht und besticht, wie viele Champagner dieser Art, vor allem durch seine frische Note. Doch der Blanc de Blancs aus dem Hause Ruinart eröffnet eine wahre Vielfalt an Aromen und Geschmacksnoten und so wird der wahre Genießer hier nicht nur ein leichtes Zitrusaroma, sondern auch rosa Pfeffer, Pfirsich sowie einen Hauch von Jasmin erkennen. Aufgrund dieser unzähligen, in sich jedoch sehr harmonischen Geschmacksnoten und seiner Frische eignet sich der Blanc de Blancs nicht nur zu jeder Zeit als Aperitif, sondern auch zu leichten Speisen wie etwa Meeresfrüchten und Fisch. Dieser Champagner ist immer ein erfrischender und wohltuender Genuss.

Popkulturelles Flair in einem gediegenen Haus

Bei Pommery verbindet man Tradition und modernes Lebensgefühl

Das Champagnerhaus Pommery ist weltbekannt und hat einen ausgezeichneten Ruf. Es blickt auf eine lange und traditionsreiche Geschichte zurück, in welcher vor allem Jeanne-Alexandrine Louise Pommery, die Witwe von Louis Alexandre Pommery, der sich am Champagnerhaus Dubois-Gosset beteiligte, eine große Rolle spielt. Madame Pommery stieg nach dem Tod ihres Mannes ohne jegliche Vorkenntnisse in das Geschäft mit dem edlen Tropfen ein und übernahm 1860, nach dem Rückzug des Geschäftspartners Narcisse Greno, alleine die Leitung des Champagnerhauses. Sie erwarb neben zahlreichen Weinbergen in bester Lage auch ein sehr großes Grundstück in Reims, unter dem sich Kalkschächte befinden, welche von den Römern angelegt wurden und auch heute noch zur Lagerung des Champagners dienen. Aus diesem geschichtsträchtigen Haus kommen aber seit dem ersten Brut im Jahre 1874 nicht nur ausgezeichnete und hochqualitative klassische Champagner, sondern in neuester Zeit auch eine Produktreihe mit dem Beinamen „POP“, welche sich besonders auf eine junge und spritzige Art von Champagner fokussiert. Pommery POP ist ein Champagner, der hauptsächlich in Flaschen der Größe Piccolo vertrieben wird und vor allem dazu gedacht ist, als eine besondere Erfrischung zwischendurch genossen zu werden, weshalb er durchaus dazu konzipiert wurde, mit einem Strohhalm direkt aus der Flasche konsumiert zu werden. So kann man den Pommery POP überall und jederzeit genießen und zu allen möglichen Anlässen in jeder noch so kleinen Handtasche transportieren.

Pommery POP erfreut den Gaumen und das Auge

Hauptsächlich aus Chardonnay-Trauben gewonnen und mit einem fruchtigen Aroma reiht sich der Pommery POP als ein besonderer Champagner in die Tradition des Hauses ein. Die fruchtige Gesamtnote und der Extra Dry Charakter wirken besonders erfrischend und eignen sich so ganz hervorragend als Getränk für laue Sommernächte. Doch beim Pommery POP wurde nicht nur auf eine ganz besondere Geschmacksnote Wert gelegt, sondern auch auf eine entsprechende Erscheinung. Die Flaschen sind äußerst modern und ansprechend gestaltet und vermitteln so ebenfalls ein leichtes und fröhliches Lebensgefühl. Zudem gibt es nicht nur den Pommery POP, sondern auch Pommery Pink POP Rosé, Silver POP, Gold POP, Maxi POP, POP Earth und die POP Art Collectors. Die einzelnen Editionen unterscheiden sich natürlich nicht nur in der Gestaltung der Flaschen, sondern auch in der Zusammensetzung des Champagners und laden zu einem Verkosten aller Varianten ein. Im Gegensatz zu den üblichen POP Editionen sind Maxi POP und POP Earth übrigens in der Flaschengröße Imperial erhältlich.

Edelste Tropfen aus einem weltberühmten Haus

Champagne Krug produziert seit beinahe 170 Jahren auf höchstem Niveau

Das Champagnerhaus Krug wurde 1843 von Johann-Joseph Krug in Reims gegründet. Die Jahre zuvor arbeitete er für Adolphe Jacquesson in dessen gleichnamigen Champagner-Haus und sammelte dort genügend Erfahrung, um gemeinsam mit dem ansässigen Winzer Hyppolite de Vivés den Grundstein für eines der heute erfolgreichsten und renommiertesten Champagner-Häuser der Welt zu legen. Doch zunächst handelten die beiden Geschäftsmänner mit Champagner und Weinen der Region, bevor sie zwei Jahre später selbst mit der Produktion von Champagner begannen. Krug zeigte dabei vor allem ein großes Talent bei der Assemblage der Grundweine, welche hervorragend miteinander harmonierten und ein ausgezeichnetes Endprodukt ergaben. Dieses Talent gab er auch an seinen Sohn, Paul, weiter, der ebenfalls für seine harmonischen und exquisiten Kompositionen bekannt wurde. Dieser war es auch, der nach dem Tod Johann-Joseph Krugs und dem Rückzug Hyppolite de Vivés in den Ruhestand die Leitung des Unternehmens übernahm und es durch seine hervorragende Arbeit zu einer der führenden Marken im Bereich der Champagnerherstellung machte. Auch der Firmensitz, in welchem das Unternehmen heute noch residiert, wurde 1874 unter Paul Krug erbaut.

Das besondere Augenmerk auf harmonische und qualitativ hochwertige Assemblagen gilt im Hause Krug bis heute und festigte über die Jahrzehnte seinen Ruf als eine der weltweit besten Champagnermanufakturen.

Traditionelle Produktion sichert hohe Qualität

Auch wenn das Unternehmen heute zu den führenden Champagnerherstellern zählt und entsprechende Umsätze erreicht, so legt man im Hause Krug doch großen Wert auf bewährte und althergebrachte Fertigungsweisen, um die hohen Ansprüche der Kunden an die Marke immer zur vollsten Zufriedenheit erfüllen zu können. Die Grundweine werden ausschließlich in über dreißig Jahre alten Eichenholzfässern, die pro Stück jeweils an die 205 Liter Flüssigkeit fassen, ausgebaut. Diese speziellen Fässer verleihen dem Champagner von Krug eine ganz besondere Note und vor allem ihr fortgeschrittenes Alter verhindert, dass dieser eine Geschmacksnuance bekommt, welche entfernt an Holz erinnert. Die Trauben für die späteren Spitzenerzeugnisse kommen von den hauseigenen Reben, welche auf etwa fünfzehn Hektar Anbaufläche verteilt sind. Der Bedarf an Trauben, welcher über die eigenen Erträge hinausgeht, wird durch den Zukauf bei Winzern gedeckt, deren Produkte die Qualitätsstandards von Krug erfüllen. Daraus entstehen dann nach einem aufwendigen Herstellungsprozess und mehrjähriger Lagerung ausgezeichnete Cuvées wie etwa „Le Grande Cuvée“, „Rosé“, „Millésimé“ und „Collection“, sowie weitere Champagner aus Einzellagen, also der „Clos de Mesnil“ und der „Clos d’Ambonnay“.

Klein, aber fein: Traditionsreiches Champagner-Handwerk aus dem Hause Ayala

Ayala: Der Aristokrat unter den französischen Perlweinen
Ayala – ein exotisch anmutender Name, der heute für die exquisiten, bereits sprichwörtlich gewordenen Attribute klein, aber fein steht. Dahinter verbirgt sich historisch gesehen ein spanisches Adelgeschlecht, das aufgrund einer Heirat anno 1860 in den Besitz eines Schlosses in der Champagne, genauer in der Nähe weiterlesen

Champagnerhaus Pommery fördert Kunstgenuss

Junge Kunst im traditionsreichen Champagnerkeller

Genuss ist Geschmacksache – und über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Das gilt natürlich für erlesenen Champagner, aber auch – und vor allem – in der Kunst. Das renommierte Champagnerhaus Pommery ist sich dieser Tatsache bewusst, weshalb es sich seit dem Jahre 2003 die exklusive Förderung junger Talente aus der Kunstszene auf die Fahnen geschrieben hat. Das umtriebige Eigentümer-Paar Paul- François und Nathalie Vranken stellen jedes Jahr finanzielle Mittel zur Verfügung, die im besten Sinne des Wortes dem Kunstgenuss auch auf lange Sicht gesehen dienlich sind.

Das von Pommery erdachte, dahinter stehende Konzept ist so innovativ wie zielführend: „Tatort“ des förderwürdigen Kunstgeschehens ist der firmeneigene Champagnerkeller in der nordfranzösischen Schaumweinmetropole Reims. Die Familie Vranken lässt von ausgewählten – oder besser gesagt von auserwählten, jungen Kunstschaffenden Arbeiten für eine spezielle Keller-Ausstellung anfertigen. Die Inhaber des Champagnerimperiums verpflichten sich des Weiteren, die betreffenden Werke zu kaufen-

Damit stellt Pommery den jungen, noch unbekannten Künstlern nicht nur eine ideale Plattform für die Präsentation ihrer Arbeiten zur Verfügung, das Unternehmen sorgt damit auf doppelte Weise dafür, dass die Kunst der förderwürdigen Talente in jeder Hinsicht auszahlt und unter die Leute kommt. Allerdings handelt es sich hierbei um ein gegenseitiges Geschäft: Nathalie und Paul-François Vranken interpretieren ihre Art der umfassenden Kunstförderung ebenfalls als Investition, denn sie sorgen dafür, dass sie einige Werke der aufstrebenden Künstler von Anfang an in ihrem Besitz befinden.

Die Kunst verkehrt in den besten Kreisen

Damit sich die Pommery´sche Kunstförderung aber auch für beide daran beteiligten Seiten langfristig auszahlt, ist es mit einer Ausstellung und dem garantierten Kauf der Kunstwerke noch lange nicht getan.

Das Champagnerhaus verfügt über die Ressourcen und selbstverständlich auch über die Kontakte, um die ausgewählten Arbeiten Jahr für Jahr in vielfältiger Art und Weise einem exklusiven Fachpublikum präsentieren zu können. Artikel in den wichtigsten, einschlägigen Publikationen sorgen beispielsweise dafür, dass die „Experience Pommery“– so der Name dieser Kunstförderung – und deren Teilnehmer in aller Munde ist und bleibt.

Champagne: Wie aus zwei Gegensätzlichkeiten exklusive Spezialitäten werden

Historisches Flair und prickelnder Luxus

Die Region Champagne im Nordosten Frankreichs zählt zu den geschichtsträchtigsten Kulturlandschaften der gesamten Grand Nation. Ein Beispiel dafür stellt die prächtige Stadt Reims dar, die nicht nur mit ihren alten Fachwerkhäusern, sondern auch mit ihrer gotischen Kathedrale beeindruckt, die inzwischen in den Rang eines UNESCO-Welterbes aufgestiegen ist. Über viele Jahrhunderte hinweg wurden die französischen Könige in Reims gekrönt, weshalb diese Metropole mit ihren derzeit knapp über 190.000 Einwohnern noch heute ein ganz besonderes, unvergleichlich royales Flair ausstrahlt.

Aber auch abseits der Urbanität lockt die Champagne mit Exklusivität. Auf den Weinbergen dieser französischen Genussregion reifen die Trauben für den edelsten Schaumwein unter der Sonne, den Champagner. Die verschiedenen, renommierten Champagnerhersteller laden die Besucher dieser Gegend zur Vor-Ort-Verkostung ihres prickelnden Luxusgutes.

Der Kenner weiß allerdings, dass die Champagne nicht gleich die Champagne ist, denn die Gegend ist durch zwei Gegensätze gekennzeichnet, die für die hohe Qualität der flüssigen Spezialität dieser Region verantwortlich zeichnen und die Champagne in zwei verschiedene Landstriche unterteilt. Namentlich handelt es sich hierbei einerseits um die Champagne crayeuse sowie andererseits um die Champagne humide.

Der optimale „Boden“-Satz für den perfekte Genuss

Die Champagne crayeuse, oder auf gut Deutsch die Kreide-Champagne ist von trockenen Böden gekennzeichnet, deren weite Ebenen lediglich zu einem kleinen Teil für einen wie auch immer gearteten landwirtschaftlichen Anbau geeignet sind. Allerdings finden sich in der Champagne crayeuse, die das westliche Gebiet der Champagne darstellt, nicht nur Ebenen, sondern auch Hanglagen. Auf diesen finden die Champagnerreben die perfekten, sonnenverwöhnten Bedingungen, um zu aromareichen Trauben heranzureifen.  

Weiter im Osten wird die Champagne hingegen als Champagne humide bezeichnet. Übersetzt handelt es sich bei diesem Landstrich um die „feuchte Champagne“. Dort weist der Boden neben kalkhaltigen auch sandige Schichten auf. In dieser Gegend floriert die Landwirtschaft im Allgemeinen, und dient somit als Grundlage dafür, dass die Champagne nicht nur den erlesenen Schaumwein, sondern daneben auch Schinken und Käse zu den exklusiven Spezialitäten des Departements Champagne-Ardenne zählen.

Urlaubsreif? Die Champagne belebt die Lebensgeister!

Champagne-Ardenne: Anregende Entspannung inmitten idyllischer Natur

Klar, verreisen will jeder, und am liebsten sofort! Aber über das „Wie“ und vor allem über das „Wohin“ scheiden sich die Geister. Ein exklusiver Städtetrip hat natürlich seine Reize, aber nichts ist für Körper, Geist und Seele erholsamer, weiterlesen

Weinbauregion Champagne: Prickelndes aus dem Norden

Champagner – eine raffinierte Laune der Natur

Exklusiver Luxus in seiner schönsten Form, prickelnder Genuss auf höchstem Niveau oder absolute Königin unter allen Rebensäften – für die Beschreibung von Champagner sind ausschließlich Superlativen gut genug! Allerdings sind weiterlesen

Clos d´Ambonnay 1996: Ein unbezahlbarer Jahrgang

Im Garten des exklusiven Genusses

Der Champagnerhersteller Krug folgt einem selbstbewusstem Motto: „Es gibt Champagner und es gibt Krug“. Und das zu recht: Die erlesenen Schaumweine aus der im Jahre 1843 gegründeten Firma sind schon seit jeher Inbegriff vom purer Exklusivität und höchstem Luxus. weiterlesen

Wenn der Krug zum Champagner wird…

Ein Prosit auf erlesene deutsche Tugenden

Der Begriff „Krug“ – ein Wort, das nur aus deutschen Landen stammen kann. Was hat nun der gute alte deutsche Krug mit Champagner ausschließlich französischer Provenienz zu schaffen? Mehr, als man auf den ersten Schluck meinen könnte: Der Genussexperte weiß, dass es sich bei Krug um einen renommierten Champagnerhersteller handelt, der bereits seit über 150 Jahren für überschäumende Gaumenkitzel á la champagne sorgt. weiterlesen