Was verrät das Etikett in Bezug auf die Herkunft eines Champagners?

Ob Wein, Sekt oder Champagner: Die Trauben bilden die Grundlage für diese geschätzten Getränke. Doch die Kunst ist es, diese Früchte so zu veredeln, dass hochwertige Produkte geschaffen werden können. Es mag sein, dass die meisten Genießer stets den richtigen Augenblick abwarten, um eine Flasche Champagner zu öffnen, während Wein und Sekt zum Teil auch gedankenlos gekauft und konsumiert werden. Um einen Champagner zu erwerben, der mit dem individuellen Geschmack und dem jeweiligen Ereignis harmoniert, sollte man sich auch mit der Herkunft desselben auseinandersetzen.
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Champagnerimpressionen malerisch verarbeitet

Nicht nur für die Werbung auf Bildmaterial gebannt

Dass für den Champagner gerade in der Belle Epoque und der Zeit davor und danach zahlreiche namhafte Künstler, in erster Linie natürlich jene aus Frankreich, die Werbeplakate für diverse Champagnerhäuser gestalteten, ist allgemein bekannt. Immerhin ist so manches Werbewerk aus der damaligen Zeit auch heute noch äußerst populär und findet als Poster in diversen Wohnzimmern weiterlesen

Die richtige Lagerung sichert langfristigen Trinkgenuss

Bei der optimalen Lagerung von Champagner gilt es, umsichtig zu sein

Beim Champagner ist nicht nur die richtige Lagerung im Zuge des Reifeprozesses ausgesprochen wichtig, sondern auch nach dem Erwerb sollte man wichtige Punkte beachten, damit hier die hohe Qualität auch zur vollsten Zufriedenheit des Konsumenten erhalten bleibt. So mag es auch einen Unterschied darstellen, worauf man beim Champagnergenuss besonderen Wert legt. Schätzt man einen Champagner vor allem wegen seiner Frische, so sollte man diesen recht bald nach dem Degorgieren öffnen, um diese Komponente besonders genießen zu können. Ein einfacher Champagner ohne eine Angabe des Jahrgangs kann seinen geschmacklichen Höhepunkt in der Regel innerhalb von zwei Jahren erreichen. Dabei nimmt zwar der Druck der Kohlensäure in den Flaschen zunehmend ab, dem hervorragenden Geschmack, der zugleich an Harmonie gewinnt, tut dies jedoch keinen Abbruch. Auch die Aromen gewinnen in dieser Zeit zunehmend an Intensität. Ausgezeichnete Champagner mit einem entsprechenden Jahrgang können jedoch zehn Jahre und länger gelagert werden und in dieser Zeit noch deutlich an Qualität gewinnen. Entscheidend ist in diesem Fall immer, wie lange der Champagner während der Reifezeit in der Hefe lag, eine Angabe, die sich nicht immer leicht finden lässt, von manchen Herstellern aber auf dem Produkt vermerkt wird. Doch nicht nur die Länger der Lagerung, auch die Umstände, unter denen diese erfolgt, sind entscheidend, um keine Einbußen bei Geschmack und Qualität zu riskieren.

Der richtige Ort ist entscheidend

Vor allem bezüglich der Temperatur und der Lichtverhältnisse ist es entscheidend, an welchem Ort ein Champagner gelagert wird. Gerade auf den Einfluss von Licht reagiert Champagner besonders sensibel, vor allem Leuchtstofflampen können hier sehr negativ wirken. Auch eine konstante Temperatur, am besten zwischen zehn bis zwölf Grad, sollte erreicht werden, was sich vor allem in klimatisierten Weinkellern und entsprechend temperierten Weinkühlschränken erreichen lässt. Zudem sollte ein Champagner nur liegend gelagert werden, damit der Korken nicht austrocknet. Des Weiteren sind Erschütterungen genauso zu verhindern wie intensive Gerüche in der Umgebung der Lagerstätte, da diese auch bei einer verschlossenen Flasche durch den Korken eindringen können und vom Inhalt aufgenommen werden. Zu guter Letzt sollte auch auf eine Luftfeuchtigkeit von etwa siebzig Prozent geachtet werden, da nur dann der Korken entsprechend geschmeidig und elastisch bleibt und keine Luft in die Flasche lässt, was zu einer Oxidation führen und den Champagner ungenießbar machen würde.

Offener Champagner sollte im Übrigen so schnell wie möglich genossen werden, mit einem speziellen Druckverschluss ist er maximal zwei Tage im Kühlschrank haltbar, ohne an Qualität zu verlieren.

Große Unterschiede auch in vermeintlich kleinen Details

Eine grundlegende Orientierungshilfe für alle Interessierten

Bestimmte gesetzliche Regelungen sind bei einem Champagner beinahe selbstverständlich und auch allgemein bekannt. So weiß der Käufer und Konsument eines Champagners, dass dieser nur aus der französischen Region der Champagne stammen kann und gemäß bestimmten Vorgaben gefertigt werden muss, um auch wirklich als Champagner verkauft werden zu dürfen. Die verschiedenen qualitativen und damit vielfach auch preislichen Abstufungen der unterschiedlichen Champagnermarken und Produkte können vom Käufer schließlich völlig frei und individuell ausgewählt werden, was zählt ist einzig, dass die grundsätzlichen Kriterien erfüllt werden. Doch während Liebhaber des edlen Schaumweines vielfach ein Fachwissen an den Tag legen, welches nicht selten an jenes der Experten heranreicht und sich dementsprechend gut in den Wirren der verschiedenen Jahrgänge, Champagnerhäuser und Sondereditionen zurechtfinden, sind Neueinsteiger und Gelegenheitskäufer oft von der Größe der Auswahl und den unzähligen Kriterien, nach denen man diese treffen kann, völlig überfordert. Und genau für diese Fälle sind Etiketten gedacht, nicht nur ganz allgemein, sondern eben auch im Bereich des Handels mit Champagner. Denn bereits die Etiketten enthalten wichtige Informationen bezüglich des Inhalts, welche auch dem Laien gut weiterhelfen können und müssen noch dazu entsprechend bestimmten gesetzlichen Vorgaben gestaltet werden.

Was sich vom Etikett alles ablesen lässt

Das Etikett eines Champagners lässt sich in etwa mit einer Visitenkarte oder auch einem Ausweis vergleichen. Es findet sich darauf natürlich in erster Linie das Champagnerhaus, aus welchem das Produkt stammt, sowie der Flascheninhalt und der Alkoholgehalt. Dies alles sind Angaben, welche sich im Normalfall auch auf dem Etikett jeder herkömmlichen Weinflasche finden lassen. Wichtig ist hier allerdings nicht nur die Benennung als „Champagner“, die gesetzlich streng geregelt ist und auf eine sichere Herkunft verweist, sondern auch die graphische und farbliche Gestaltung, welche gerade die bekannten und prestigeträchtigen Champagnerhäuser natürlich bewusst einsetzen, um ihrem Champagner so einen Wiedererkennungswert zu geben. Zudem ist auch die Angabe der Geschmacksrichtung sehr wichtig, also ob es sich etwa um einen Brut oder Extra Dry und ähnliches handelt. Verweise auf einen Jahrgang, ein Cru oder auch die Kombination der verwendeten Trauben sind optional und werden je nach Einschätzung ihrer Wichtigkeit in ein Etikett integriert. Diese Informationen bekommt man aber bei Interesse auch vom Händler mitgeteilt. Alle wichtigen Daten jedoch finden sich auch immer auf dem Etikett eines Champagners und können so bei offenen Fragen weiterhelfen.

Jedes Jahr bringt neue Ergebnisse

Was ein „Jahrgang“ eigentlich bedeutet

Für den Laien wirkt ein Wein oder Champagner eines bestimmten Jahrgangs immer besonders beeindruckend, selbst wenn man gar nicht so genau weiß, warum eigentlich. Während es aber bei Weinen sehr oft solche mit ausgewiesenem Jahrgang gibt, ist dies bei Champagner deutlich seltener der Fall. Dazu muss allerdings bemerkt werden, dass es in vielen Gebieten durchaus erlaubt ist, dem Wein einen gewissen Prozentsatz an Weinen anderer Jahrgänge beizumengen, ohne dass man dies auf dem Etikett vermerken müsste. Generell gilt, dass ein Wein dann einem Jahrgang angehört, wenn die Lese und Verarbeitung zu 85 Prozent aus diesem bestreffenden Jahr stammt. Bei einem Champagner mit ausgewiesenem Jahrgang ist man hier deutlich strenger, denn diese Champagner zählen sozusagen zur den Höchsten ihrer Klasse und müssen eine dementsprechende Reinheit aufweisen. Ein Jahrgangschampagner setzt sich aus den besten Weinen eines Jahrgangs zusammen und wird daher auch nur dann produziert, wenn die Ernte den Hersteller auch wirklich überzeugt. Nur wenn die Champagnerhäuser der Meinung sind, dass der Wein eines einzigen Jahrgangs den Erfordernissen eines ausgezeichneten Champagners gerecht wird, produzieren sie einen Jahrgangschampagner. Dieser wird von der Kritik gemeinhin strenger beurteilt und muss sich daher durch eine besonders hohe Qualität auszeichnen, was sich aber praktisch von selbst versteht.

Champagner mit Jahrgang und ohne

Nun stellt sich natürlich vor allem für den Laien und angehenden Champagnerkenner die Frage, ob nur ein Jahrgangschampagner ein wirklich guter Champagner ist. Darauf werden Experten wahrscheinlich ganz unterschiedlich antworten, allgemein lässt sich jedoch sagen, dass ein Jahrgangschampagner etwas ganz besonderes ist, ihm ein „normaler“ Champagner in Geschmack und Fülle jedoch um nichts nachstehen muss. Denn es kann auch viele Vorteile haben, wenn ein Champagner die Weine von mehreren Jahrgängen beinhaltet. Schließlich achten renommierte Champagnerhäuser ohnehin durchgehend auf hohe Qualität und dies zeigt sich in jedem ihrer Produkte und beschränkt sich nicht auf Champagner besonderer Jahrgänge. Einen deutlichen Unterschied kann aber vor allem der Preis aufweisen, denn so mancher Verehrer von Champagner nützt einen ausgewählten Jahrgang nicht nur als Genussmittel oder Prestigeobjekt, sondern sogar als Geldanlage. Dies stellt eine besonders exklusive und geschmackvolle Art dar, sein Geld hervorragend anzulegen.

Champagner – eine Frage der Dosage

Herbe Schönheit oder süße Verführung?

Was macht den Champagner generell zu einem derart einzigartigen Genuss? Richtig, sein erlesener Geschmack. Allerdings gibt es nicht den einzig wahren Gôut, vielmehr besticht der weltexklusivste Perlwein in seiner Gesamtheit durch die stets raffinierte, aber dennoch äußerst unterschiedliche Buketts und Aromen. weiterlesen

Aufschlussreicher Genuss nach strengster Etiquette

Ein Blick für nuancenreiche Sinnlichkeit

Schließen Sie Ihre Augen und lassen sich von einem Schluck Champagner in anregende Welten entführen! Allerdings beachtet der wahre Genießer nicht nur das Buquet des edelsten aller Schaumweine. Bevor der Gaumen mit dem Champagner in Berührung kommt, sollte durchaus ein Blick riskiert werden – und zwar weniger in als vielmehr auf die Flasche. weiterlesen