2010 war ein exquisites Champagnerjahr!
Prickelnder Genuss, anregender Luxus für alle Sinne, das Symbol für Exklusivität mit einem Schuss Extravaganz: Wenn es um Champagner, die unangefochtene Königin aller Getränke, geht, dann könnte die Liste der Superlativen sowie der mehr als positiven Eigenschaften endlos fortgesetzt werden.
Allerdings sprechen bereits die nackten Fakten abseits jeglicher poetischer Beschreibung eine eindeutige Sprache. Die Einzigartigkeit der einzelnen Schritte der Champagnererzeugung zählt ebenso dazu wie die die Performance dieses edlen Luxusproduktes auf dem Markt. Champagner hat nämlich im Vergleich zu anderen High-End-Gütern einen überzeugenden Vorteil: Hin und wieder, vor allem zu außergewöhnlichen Anlässen, kann sich so gut wie jeder eine Flasche feinen Champagner leisten!
Eine schnittige Yacht, kostbarer Schmuck oder eine Edelkarosse sind zum Beispiel nicht in jedem Budget drinnen, in Champagner hingegen kann bzw. sollte man von Zeit zu Zeit zur Feier des Tages investieren. Dieser Meinung waren im vergangen Jahr 2010 auch die Genießer auf der ganzen Welt. Das belegt ein Vergleich der Geschäftsjahre 2009 und 2010 und damit der Absatzzahlen der weltberühmten Champagnerhersteller aus Frankreich.
Deutschland: Der Champagnerweltmeister 2010
In Zahlen ausgedrückt gingen 2010 fast 320 Millionen Flaschen Champagner über die Ladentische. Das sind fast neun Prozent mehr als im Jahr zuvor mit einem Absatz von knapp über 290 Millionen. Die Weltmeister der champagnerseligen Absatzsteigerung war Deutschland mit einem Wachstum von über zwanzig Prozent. In der Bundesrepublik wurde lediglich rund um das Millennium 1999/2000 mehr Champagner ausgeschenkt als zehn Jahre danach.
Generell zählen die Deutschen schon seit Jahren zu den drei größten Champagner-Liebhabern, denn nur im Vereinigten Königsreich sowie in den Vereinigten Staaten wird mehr exklusiver Perlwein genossen als in Deutschland. Aber selbst das kleine Österreich kann hinsichtlich des Champagnerabsatzes mit den ganz Großen mithalten: Über eine Million Flaschen wurden in der Alpenrepublik 2010 verkauft und damit spielt das kleine Österreich in derselben Champagner-Liga mit wie Russland, China und Indien.