Edlen Champagner stilvoll und stimmig servieren

Nicht nur auf die richtige Temperatur kommt es an

Gerade bei alkoholischen Getränken gibt es zahlreiche unterschiedliche Arten, wie diese gekühlt und serviert werden sollten. So finden sich etwa recht pflegeleichte Produkte wie Bier, die hauptsächlich nach einer ausreichenden Kühlung verlangen, damit sie munden, im Zweifelsfall jedoch sogar vielfach auf passende Gläser und ähnliches verzichten können. Bei Wein kann dies bereits durchaus heikler sein, Rotwein sollte auf keinen Fall gekühlt werden, braucht aber in den meisten Fällen vor dem Ausschenken eine bestimmte Zeit, um zu atmen und so seine Aromen vollauf entfalten zu können. Weißwein hingegen verlangt nach einer entsprechenden Kühlung, muss dafür aber in den meisten Fällen nicht ausgiebig atmen. Bei Champagner gibt es hingegen einiges zu beachten, möchte man dieses Getränk auch angemessen genießen. So gilt es, bei der Kühlung eine bestimmte Temperatur zu beachten, damit sich alle Aromen und Geschmacksnuancen entsprechend entfalten und zu ihrer vollen Blüte gelangen können. Als ideale Serviertemperatur für Champagner wird in der Regel eine zwischen sieben und neun Grad gewählt, bei manchen Jahrgangschampagnern sind auch elf Grad möglich. Für die Kühlung empfiehlt es sich, den Champagner etwa eine halbe Stunde vor dem Servieren in ein großes Gefäß, etwa einen Kübel oder einen Weinkühler, zu stellen, der mit kaltem Wasser und Eiswürfeln gefüllt ist. Ansonsten kann der Champagner auch mehrere Stunden im Kühlschrank auf Temperatur gebracht werden. Von einer schnellen Kühlung im Gefrierschrank ist jedoch abzuraten, da ein zu rascher Abfall der Temperatur den Geschmack des Getränkes deutlich negativ beeinflussen kann.

Das richtige Glas ist sehr wichtig

Auch wenn es dem Laien im ersten Moment ein wenig übertrieben erscheinen kann, so ist auch die Wahl des richtigen Glases, was Kennern ohnehin bewusst ist, sehr wichtig. In den meisten Fällen stehen vor allem drei Gläsertypen zur Auswahl, die Champagnerschale, die Champagnerflöte und die Champagnertulpe. Dabei stellt vor allem die Champagnerschale keine gute Wahl dar, da die Perlage sich nicht schön entwickeln kann und sich zudem auch schnell verflüchtigt, außerdem erwärmt sich der Champagner schneller, nicht zuletzt durch einen umfassenderen Kontakts der Hand mit dem dünnwandigen Glas. Die Champagnerflöte erlaubt zwar der Perlage eine bessere Entwicklung, kann jedoch die Aromen und Geschmacksnuancen des Champagners aufgrund der weiten Glasöffnung nicht optimal zur Nase transportieren, weshalb auch diese nicht die beste Wahl darstellt. Die beste Wahl bezüglich des Glases stellt die Champagnertulpe dar, bei der zum einen die Perlage hervorragend zur Geltung kommt und sich auch die Aromen bestens entfalten können.