Die vollendete Würdigung einer bemerkenswerten Dame

Das Haus Pommery vergisst auch heute nicht auf seine Wurzeln

Dass das Champagnerhaus Pommery auf eine ganz besondere Geschichte zurückblicken kann, da es in seiner entscheidenden Phase nicht nur von einer Frau geleitet, sondern von dieser zu einer der weltweit bekanntesten und beliebtesten Marken aufgebaut wurde, ist allgemein bekannt und verdient zu gegebener Zeit eine eigene kleine Abhandlung. Louise Pommery hat die geschäftlichen Ambitionen ihres Mannes weitergeführt und verstärkt und zudem ihren eigenen Spürsinn in geschäftlichen Fragen einfließen lassen, um die Marke Pommery zu dem zu machen, was sie seit über hundert Jahren ist. Daher scheint es mehr als gerecht, dieser besonderen Frau auch einen ganz besonderen Champagner zu widmen, der ihrem starken Charakter und ihrer außergewöhnlichen Persönlichkeit gerecht wird. Denn auch wenn das Geschäftsfeld der Produktion von und des Handels mit Champagner in seiner ganzen Geschichte meist von besonderen Menschen geprägt war, so ist die Leitung eines Champagnerhauses im 19. Jahrhundert durch eine Frau bei weitem nicht gewöhnlich, unabhängig von der Pionierarbeit der Witwe Clicquot.

Ein besonders edler Tropfen zu Ehren von Louise Pommery

Der Cuvèe Louise wurde 1979 kreiert und ist als Hommage an die frühere Herrin des Hauses gedacht, welche wichtige Grundsteine gelegt hatte, um den ausgezeichneten Ruf und die hervorragende Qualität von Schaumweinen von Pommery international bekannt zu machen und zu festigen. Die Trauben für diesen Champagner kommen nur von den besten Parzellen des Weingutes Pommery, nämlich aus Avize, Cramant und Ay. Als eine besondere Variation dieses Champagners darf der Cuvée Louise Rosé gesehen werden, dessen grundsätzliche Zusammenstellung jenem zuvor beschriebenen gleicht, dem aber noch ein Pinot Noir von Bouzy beigemischt wird. Dies erweitert die Geschmacksnuancen natürlich um ein vielfaches, und so glänzt dieser Champagner nicht nur durch eine ganz besondere Frische, sondern auch durch ein Bouquet an fruchtigen Noten, die an Walderdbeeren, weiße Pfirsiche und Apfel erinnern. Die Dosage ist sehr reduziert, weshalb der Wein seine Reinheit auf eine recht natürliche Weise entwickeln kann. Der Cuvée Louise Rosé wird nur in besonderen Jahren produziert und ist deshalb nicht nur sehr begehrt, sondern weist auch nur wenige Jahrgänge und eine verhältnismäßig geringe Produktionszahl auf. Das macht diesen ohnehin sehr besonderen Champagner noch einmal spezieller.

Ein absoluter Klassiker aus einem der ältesten Champagnerhäuser

Das Haus Ruinart blickt auf eine lange Geschichte zurück

Die Geschichte des Champagners kann ja insgesamt auf eine lange Tradition zurückblicken, wenngleich der professionelle Handel damit erst verhältnismäßig spät einsetzte. Das Champagnerhaus Ruinart jedoch ist das erste seiner Art, welches sich ab 1729 exklusiv der Herstellung und dem Vertrieb edler Schaumweine aus der Champagne verschrieb. Nicolas Ruinart, der Neffe des Benediktinermönches Dom Thierry Ruinart, der wiederum ein Vertrauter von Dom Perignon war, erfuhr von diesem das Geheimnis der Champagnerherstellung und erkannte dessen großes Potential. Nach einem königlichen Erlass, der es fortan erlaubte, Weine auch in Flaschen zu exportieren, gründete Nicolas im September 1729 in Reims das Champagnerhaus Ruinart und begann mit der Produktion des begehrten Schaumweines. Er feierte bald große Erfolge und legte mit seinem Tun den Grundstein für eines der erfolgreichsten Champagnerhäuser, welches heute im Besitz der französischen Aktiengesellschaft LVMH ist, die zahlreiche Luxusmarken, wie etwa auch Louis Vuitton, Hennessy, TAG Heuer und Givenchy, unter ihrer Schirmherrschaft vereint.

Unter den zahlreichen verschiedenen Champagner, welche das Haus Ruinart über die Jahrhunderte produziert hat, zeichnen sich einige durch eine besonders lange Popularität aus.

Ein Potpourri edelster Chardonnays, harmonisch vereint

Der Blanc de Blancs von Ruinart zeichnet sich durch eine ausschließliche Komposition bester Weine der Rebsorte Chardonnay aus. Die Chardonnay-Trauben, welche für die Premier Crus verwendet werden, aus denen sich dieser Champagner zusammensetzt, kommen dabei aus der Cote des Blancs und der Montagne de Reims. Der Blanc de Blancs wurde erstmals 1959 auf den Markt gebracht und besticht, wie viele Champagner dieser Art, vor allem durch seine frische Note. Doch der Blanc de Blancs aus dem Hause Ruinart eröffnet eine wahre Vielfalt an Aromen und Geschmacksnoten und so wird der wahre Genießer hier nicht nur ein leichtes Zitrusaroma, sondern auch rosa Pfeffer, Pfirsich sowie einen Hauch von Jasmin erkennen. Aufgrund dieser unzähligen, in sich jedoch sehr harmonischen Geschmacksnoten und seiner Frische eignet sich der Blanc de Blancs nicht nur zu jeder Zeit als Aperitif, sondern auch zu leichten Speisen wie etwa Meeresfrüchten und Fisch. Dieser Champagner ist immer ein erfrischender und wohltuender Genuss.

Eine moderne Marke mit Stil und berühmten Fans

Auch ein junges Champagnerhaus kann Klasse und Qualität verkaufen

Im Zusammenhang mit Champagnerhäusern und dem edlen Tropfen selbst ist man es meist gewohnt, dass eine lange zurückreichende Tradition automatisch auch für beste Qualität steht, was in den meisten Fällen ja auch zutrifft. Aber es geht nicht nur darum, die Herstellung des Champagners innerhalb eines Hauses durchwegs zu verbessern, sondern von Anfang an auf höchste Qualität der Trauben und beste Verarbeitungsmethoden zu achten. So können denn auch jüngere Hersteller von Champagner, die nicht auf eine Firmengeschichte von mindestens hundert Jahren zurückblicken, ebenfalls hervorragenden Champagner erzeugen, solange sie in allen wichtigen Bereichen auf erstklassige Qualität achten. Nicolas Feuillatte kaufte 1972 zwölf Hektar auf einem Weinberg in Bouleuse im Ardretal, stieg jedoch erst 1976 selbst in die Herstellung und den Verkauf von Champagner ein und begründet so die Marke „Nicolas Feuillatte“. Er widmet die Cuvèe Palms D’Or Vintage einer Jugendfreundin und seine Champagner fanden vor allem bei seinen international bekannten Freunden wie Jackie und Aristoteles Onassis, Lauren Bacall, Shirley MacLaine, Yves Saint-Laurent und Hubert de Givenchy sehr großen Anklang. Bereits zwei Jahre nach der Gründung des Champagnerhauses wurde der Réserve Particuliére im Weißen Haus in Washington DC serviert und die Popularität der Champagner aus dem Hause Nicolas Feuillatte wuchs beständig. Trotz des großen Erfolges verkaufte Feuillatte die Marke 1986 an das französische Weinbauzentrum Centre Vinicole.

Bei Nicolas Feuillatte überzeugt das Gesamtkonzept

Als Nicolas Feuillatte in die Produktion von Champagner einstieg, profitierte er natürlich, wie viele andere Newcomer auch, von den zahlreichen und wichtigen Entwicklungen, welche sich in diesem Bereich im Laufe der Jahrhunderte seit Beginn der Champagnerherstellung ereignet hatten. Doch er konnte nicht nur auf die besten Techniken zurückgreifen, um aus hervorragenden Trauben vom eigenen und anderen Weingütern das Beste herauszuholen, sondern er setzte bei der Vermarktung seines Champagner auch von Beginn an auf innovative Ideen und Vorgehensweisen. Denn schließlich war der Champagner selbst von Beginn an von ausgezeichneter und höchster Qualität, was vor allem auch seinem Kellermeister Jean-Pierre Vincent zu verdanken ist. Um jedoch die Marke erfolgreich von anderen abzugrenzen und ihr ein eigenes Profil zu verleihen, wird sie nicht nur noch heute von ihrem Begründer bei verschiedenen Anlässen immer wieder repräsentiert, sondern fördert auch durch Preise und Ausschreibungen künstlerische Talente. Zudem arbeitet man auch sehr eng mit international erfolgreichen Küchenchefs zusammen, um neue und innovative Geschmackskreationen zu schaffen. Kurzum, bei Nicolas Feuillatte werden exklusive Champagner von einem stimmigen Gesamtkonzept umgeben.

Verschiedene Gebiete weisen unterschiedliche Klassifizierungen auf

Wo der Grand Cru und Premier Cru herkommen

Grundsätzlich ist allgemein bekannt, dass sich ein Schaumwein nur dann Champagner nennen darf, wenn dieser aus der Region der Champagne kommt. Doch dabei alleine bleibt es nicht, denn die Anbaugebiete der Weintrauben, welche für die Herstellung dieser hochwertigen Getränke genutzt werden, weisen nochmals eine genauere Unterteilung auf. Die meisten Weinbauern, welche die Anbauflächen der Champagne zur Gewinnung der begehrten Trauben nutzen, stellen nämlich selbst keinen Champagner her, sondern verkaufen ihre Ernte an die Champagnerhersteller der Umgebung. Da die Champagne als Anbaugebiet insgesamt aber nicht überall die gleichen Bedingungen und Bodenqualitäten aufweist, wurden die einzelnen Gebiete und deren Erträge genauer eingeteilt, um eine übersichtliche Qualitätssicherung zu gewährleisten. Das Klima der Champagne ist semi-kontinental und hat durchaus auch ozeanische Einflüsse und die durchschnittliche Sonnenscheindauer von etwa 1650 Stunden im Jahr liegt zu einem Viertel in den Sommermonaten Juli und August vor. Dies bewirkt im Allgemeinen eine langsame Reifung der Weintrauben, was der Frische des Champagners deutlich zugute kommt. Die drei Rebsorten, welche hauptsächlich für die Champagnerherstellung angebaut werden, gedeihen auf den leicht unterschiedlichen Böden der Champagne entsprechend verschieden und werden daher gemäß der am besten passenden Bodenqualität angebaut. So wächst Chardonnay besonders gut auf Kreideboden, während Pinot Meunier vor allem den Lehmboden schätzt und Pinot Noir auf schweren und harten Böden besonders gut wächst.

Unterschiedliche Einschätzungen der Qualität bringen verschiedene Einteilungen mit sich

Für den möglichen Preis, den Weinbauern für ihre Trauben verlangen können, spielt das Qualitätspotential der betreffenden Weinberge eine große Rolle. Dieses wird von einem Weinmakler gemäß seiner Erfahrung auf einer Prozentskala vermerkt, ein Vorgehen, welches lange Tradition aufweist und 1911 zu einer schriftlichen Fixierung besagter Skala führte. Gemeinden, die dadurch auf hundert Prozent eingestuft wurden, produzieren demzufolge Trauben der Kategorie Grand Cru, während Gemeinden mit einer Einstufung von neunzig bis 99 Prozent die Kategorie Premier Cru führen. Erstgenannte Kategorie wird von 17 der 324 Weinbaugemeinden erfüllt, die zweite sogar von 44. Wenn für den Grundwein eines Champagners ausschließlich Trauben aus der Kategorie Grand Cru oder Premier Cru verwendet werden, so darf der Hersteller dies als Verweis auf die besonders hohe Qualität auch auf dem Etikett vermerken. Dies stellt aber bei erstklassigen Cuvees führender Champagnerhäuser ohnehin das übliche Vorgehen dar. Trauben aus Gemeinden in der Kategorie zwischen achtzig und 89 Prozent werden für die Produktion von normalem Champagner genutzt, während solche aus Gemeinden der Kategorie unter achtzig Prozent überhaupt nicht für die Champagnerproduktion verwendet werden dürfen.

Popkulturelles Flair in einem gediegenen Haus

Bei Pommery verbindet man Tradition und modernes Lebensgefühl

Das Champagnerhaus Pommery ist weltbekannt und hat einen ausgezeichneten Ruf. Es blickt auf eine lange und traditionsreiche Geschichte zurück, in welcher vor allem Jeanne-Alexandrine Louise Pommery, die Witwe von Louis Alexandre Pommery, der sich am Champagnerhaus Dubois-Gosset beteiligte, eine große Rolle spielt. Madame Pommery stieg nach dem Tod ihres Mannes ohne jegliche Vorkenntnisse in das Geschäft mit dem edlen Tropfen ein und übernahm 1860, nach dem Rückzug des Geschäftspartners Narcisse Greno, alleine die Leitung des Champagnerhauses. Sie erwarb neben zahlreichen Weinbergen in bester Lage auch ein sehr großes Grundstück in Reims, unter dem sich Kalkschächte befinden, welche von den Römern angelegt wurden und auch heute noch zur Lagerung des Champagners dienen. Aus diesem geschichtsträchtigen Haus kommen aber seit dem ersten Brut im Jahre 1874 nicht nur ausgezeichnete und hochqualitative klassische Champagner, sondern in neuester Zeit auch eine Produktreihe mit dem Beinamen „POP“, welche sich besonders auf eine junge und spritzige Art von Champagner fokussiert. Pommery POP ist ein Champagner, der hauptsächlich in Flaschen der Größe Piccolo vertrieben wird und vor allem dazu gedacht ist, als eine besondere Erfrischung zwischendurch genossen zu werden, weshalb er durchaus dazu konzipiert wurde, mit einem Strohhalm direkt aus der Flasche konsumiert zu werden. So kann man den Pommery POP überall und jederzeit genießen und zu allen möglichen Anlässen in jeder noch so kleinen Handtasche transportieren.

Pommery POP erfreut den Gaumen und das Auge

Hauptsächlich aus Chardonnay-Trauben gewonnen und mit einem fruchtigen Aroma reiht sich der Pommery POP als ein besonderer Champagner in die Tradition des Hauses ein. Die fruchtige Gesamtnote und der Extra Dry Charakter wirken besonders erfrischend und eignen sich so ganz hervorragend als Getränk für laue Sommernächte. Doch beim Pommery POP wurde nicht nur auf eine ganz besondere Geschmacksnote Wert gelegt, sondern auch auf eine entsprechende Erscheinung. Die Flaschen sind äußerst modern und ansprechend gestaltet und vermitteln so ebenfalls ein leichtes und fröhliches Lebensgefühl. Zudem gibt es nicht nur den Pommery POP, sondern auch Pommery Pink POP Rosé, Silver POP, Gold POP, Maxi POP, POP Earth und die POP Art Collectors. Die einzelnen Editionen unterscheiden sich natürlich nicht nur in der Gestaltung der Flaschen, sondern auch in der Zusammensetzung des Champagners und laden zu einem Verkosten aller Varianten ein. Im Gegensatz zu den üblichen POP Editionen sind Maxi POP und POP Earth übrigens in der Flaschengröße Imperial erhältlich.